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LEXICON

  • Cambrés                                                                                                                                                

Siehe Penchés

  • Cecchetti- Methode                                                                                                                          

Methode des klassischen Tanzes, benannt nach dem berühmten italienischen Tänzer und
Ballettpädagogen Enrico Cecchetti (1850 - 1928).

  • Choreographie                                                                                                                                         

Der Begriff ist zusammengesetzt aus den griechischen Bezeichnungen für „Tanz" und „schreiben"
und standursprünglich nur für die schriftliche Fixierung eines Tanzes. Im 20. Jahrhundert bekam
der Begriff eine umfassendere Bedeutung: Choreographie ist nun die Komposition, die schöpferisch
Gestaltung des tänzerischen Bewegungsablaufs; sie wird von der Tanzschrift oder Tanznotation
unterschieden.                                                                                                                                            
Der Choreograph kann sich dabei nicht auf die Entwicklung und Kombination tänzerischer Bewegungen
beschränken, seine Arbeit muss auch die anderen Elemente des Balletts, Musik, Kostüme,
Bühnenbild mit einbeziehen.                                                                                                                                               
Die Kunst des Choreographen ist es, „Dinge, die er im Geist erfand, durch die Gesten und Bewegungen
des Körpers auszudrücken" (John Weaver, Essay towards an History of Dancing, 1712).
Er ist schöpferischer Künstler,
und daher prägte der russisch-französische Choreograph Serge Lifar den Begriff „Choreauteur"
(Choreographieautor), der sich allerdings nicht durchsetzte.                                                        
Ein Choreograph sollte unbedingt selbst durch die Schule des Tanzes gegangen sein und eigene Tänzer
Erfahrung mitbringen, damit er ein Gefühl für die tänzerische Bewegung bekommt und sein Repertoire
vollkommen beherrscht.
Nur dann kann er so viel wie möglich von seinen Tänzern fordern, ohne sie zu überfordern.
Er braucht eine stark entwickelte Sensibilität für visuelle Eindrücke und ein außergewöhnliches
musikalisches Gefühl.
Dazu muss die Fähigkeit kommen, andere zu führen, zu begeistern, mitzureißen. Kein Wunder,
dass wirklich gute Choreographen selten sind! Die Arbeitsweise der einzelnen Choreographen ist
unterschiedlich: manche erarbeiten ihre Choreographie Zuhause, hören sich immer wieder die Musik
an und legen die Bewegungsabläufe fest,
bevor die Proben beginnen. Andere dagegen lassen sich erst im Ballettsaal so richtig von der Musik
und den Tänzern inspirieren. Die einen verlangen von ihren Tänzern strenge Unterordnung unter
die eigenen Ideen, während andere den Tänzern größeren Spielraum gewähren oder geradezu
auf sie angewiesen sind, um die Choreographie entwickeln zu können.
So viele Menschen haben mich gefragt, wie man wohl anfängt, ein Choreograph zu sein.
Die Antwort ist: „Erziehung, Begabung und Glück!". Zuerst braucht man den Abschluss einer
vorzüglichen Schule, an der alle Stile des Tanzes gelehrt werden. Weiter braucht man die Gelegenheit,
erstklassige Tänzer bei ihrer Arbeit und auch große Choreographen bei der Realisierung ihrer Ideen
betrachten zu können."                                               
Unter den Schülern einer Tanzschule und den Tänzern einer Kompanie gibt es immer nur einige wenige,
die die Inspiration und die Fähigkeit haben, Bewegung auf ihre eigene Art zu gestalten -
und das sind die zukünftigen Choreographen.                                                                                                                               
Angehende Choreographen haben oft beträchtliche Hindernisse zu überwinden, um die nötigen Erfahrungen
sammeln zu können. Immerhin braucht der Choreograph, wenn er ein Ballett aufführen will, nicht nur
Tänzerinnen und Tänzer, sondern auch die geeigneten Räumlichkeiten, Hilfskräfte für Musik, Beleuchtung
und Dekorationen usw. ein beträchtlicher Aufwand. Junge Choreographen sind daher stark auf die Förderung
durch „etablierte" Theater angewiesen. John Cranko z.B. zeigte großes Verständnis für diese Probleme.
Er führte seine Jungchoreographen John Neumeier und Jiri Kylián vorbildlich in die Kunst der Choreographie ein,
wobei ihn die Noverre-Gesell-schaft unterstützte, indem sie die für die choreographischen Arbeiten nötigen Voraussetzungen zu schaffen half. Das Ergebnis dieser Aufbauarbeit ist ja bekannt sowohl Neumeier als auch
Kylián gehören zu den führenden Choreographen der Gegenwart.                                                                                                        In manchen Ländern, so etwa in der Sowjetunion, gibt es Choreographieschulen. Sie vermitteln das
Handwerkliche und verkürzen den Weg zur selbständigen und schöpferischen Arbeit.                                                            
Eine Mittelstellung zwischen der eigenen Arbeit und derjenigen eines Ballettmeisters nimmt der
Choreograph dann ein, wenn er ein neu Einzustudierendes, übernommenes Ballett auf die bestehenden
Verhältnisse eines Ensembles anpasst. Es heißt dann meist im Programm
„Choreographie nach ....". Choreographische Abänderungen und
Umstellungen können dann nötig werden, wenn ein Tänzer aus technischen Gründen den ursprünglichen
Part nicht ausführen kann oder wenn die Zahl der zur Verfügung stehenden Tänzer für die vorgeschriebene
Choreographie nicht ausreicht.

  • Choreographisches Recht oder Autorenrecht                                                                                          

Eine Choreographie ist, wie andere Kunstwerke, für eine gewisse Zeit urheberrechtlich geschützt;
sie darf nicht kopiert werden und auch nicht ohne Einwilligung des Autors aufgeführt werden.
George Balanchine z.B. bestand darauf, dass seine Choreographien nur von seinen Vertrauensleuten
einstudiert werden.                               
Immer wieder kommen „Anleihen" bei anderen Choreographen vor und sind rechtlich schwer nachzuweisen.
Eine klare, auch international wirksame rechtliche Regelung scheiterte bisher nicht zuletzt daran,
dass eine eindeutige Dokumentation der Choreographien und damit das Beweismaterial oft fehlt.

  • Choreologe                                                                                                                                              

Für einen Choreographen, der mit dem Stellen eines neuen Balletts beschäftigt ist, ist es kaum möglich,
gleichzeitig auch seine Bewegungsfolgen schriftlich zu fixieren. Daher wurde der Beruf des Choreologen
bzw. der Choreologin eingeführt, der für die Niederschrift des Balletts verantwortlich ist.

  • Claque, Claqueur                                                                                                                              

Darunter versteht man eine meist bezahlte Gruppe von Beifallspendern, die Erfolg oder Misserfolg einer
Aufführung beeinflussen können.

  • Coda                                                                                                                                                I

talienisch für Schwanz. Eine Coda ist der letzte Teil eines klassischen Pas de deux oder der Abschluss
einer Ensembleszene eines Aktes.

  • Compagnie de ballet                                                                                                             

Ballettkompanie. Der Begriff bezeichnet entweder ein selbständiges Ballettensemble oder das
Ballettensemble eines Theaters.

  • Corps de ballet                                                                                                                         

Französische Bezeichnung für die Gruppentänzer, die zusammen mit den Solisten das Ballettensemble bilden.
Das Engagement als Gruppentänzer ist eine praktische Schule des Tänzers auf der Bühne für die Bühne
und bildet somit den Grundstein für eine Entwicklung zum Solisten.

  • Coryphees                                                                                                                                                 

Die Chorführer im altgriechischen Schauspiel wurden Koryphäen genannt. Im Ballett werden so die
Vortänzerinnen der Gruppentänzerinnen in der Pariser Oper bezeichnet.

  • Coup de pied  

Das Standbein ist nach außen gerichtet. Die Ferse des zweiten Beines liegt auf dem Knöchel des Standbeines.
Die Zehen stützen sich auf den Boden.

  • Creation       

Französisch für Schöpfung. Unter einer Creation versteht man eine Uraufführung.

  • Croisé            

In dieser Position befindet sich der Körper ebenfalls schräg zum Publikum. Das Spielbein kreuzt vor oder
hinter dem Körper.

 
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